Dark stains on light leather: what your jeans are really doing
Jasper von Detailing1 |
Koch-Chemie
Multi-Purpose Cleaner "Mzr" All-Purpose Cleaner
Alkaline cleaner concentrate with pH 12.5 and Daimler approval
Koch-Chemie × THE FINISHER
THE FINISHER "InsideUp" Interior Cleaner
Gentle interior cleaner for hard plastics
Koch-Chemie × THE FINISHER
THE FINISHER "DisplayExpert" Screen Cleaner
Special cleaner for optimal display cleaning
TUGA Chemie
Kunststoff-Teufel® Interior Cleaner
Alkaline Interior Cleaner with Antistatic OEM Finish (pH 10)
SONAX
XTREME Car Interior Cleaner Interior Cleaner
Car Interior Cleaner — universal interior cleaner for all surfaces
Meguiars
Interieurreiniger met UV-bescherming — schoon & verzorgd in 60 sec.
SONAX
PROFILINE SensitiveSurface Detailer interior cleaner
SensitiveSurface Detailer — Interior cleaner for delicate surfaces

Conditioner lasts longer on clean leather, otherwise you seal in dirt
SONAX
XTREME Cockpit Cleaner "Matt-Effect" Interior Care
Cockpit Cleaner Matte-Effect — antistatic, no high gloss

Mild for door panels, strong for the footwell, from one set.
CarPro
CarPro "InnerQD" Interior Quick Detailer Interior Cleaner
Unique interior cleaner for streak-free cleanliness

Bring back the matte look and shield the plastic from UV.
SONAX
CleanStar "Ecocert" interior cleaner
CleanStar "EcoCert" — Interior Cleaner All Surfaces
SONAX
PROFILINE CleanStar "Ecocert" interior cleaner
CleanStar Ecocert — Organically Certified Interior Cleaner

Plastic care keeps trim supple and matt.
GYEON
Q²M InteriorDetailer "Purify Line" Interior Cleaner
Interieurreiniger Purify Line – reinigt & beschermt antibacterieel
Was ist ein Innenraumreiniger? Ein tensidhaltiger Reiniger, der Hautfett, Staub, Nikotinfilm und Getränkereste von den Oberflächen im Fahrzeug löst, ohne die Kunststoffnarbung anzugreifen. Es gibt ihn als Konzentrat, gebrauchsfertig in der Sprühflasche und als leichten Detailer für die Zwischenrunde. Bei Detailing1 stehen 50 Produkte zur Auswahl.
Innenraumreiniger sind wässrige, meist leicht alkalische Reiniger mit Tensiden, die den Schmutzfilm im Fahrzeuginnenraum chemisch anheben statt ihn mechanisch abzureiben. Sie arbeiten auf Armaturenbrett, Mittelkonsole, Türverkleidungen, Lenkrad, Sitzen und Fußmatten. Anders als eine Kunststoffpflege hinterlassen sie keine Schutzschicht — sie nehmen weg, sie legen nichts auf. Deswegen gehört nach der Reinigung der zweite Schritt dazu.
Praxistipp von Detailing1: Aus unserer Praxis kommt der häufigste Reklamationsgrund bei Innenraumreinigern nicht vom Produkt, sondern von der Dosierung. Wer ein Konzentrat zu stark ansetzt, in der Annahme dass mehr Wirkstoff mehr Sauberkeit bedeutet, bekommt Rückstände. Die überschüssigen Tenside bleiben auf der Fläche liegen, ziehen Feuchtigkeit aus der Luft und binden damit neuen Staub — die Konsole fühlt sich nach zwei Tagen klebrig an und ist schneller wieder schmutzig als vorher. Halte dich an die niedrigste Verdünnung, die das Problem löst, und wische mit einem zweiten, nur mit klarem Wasser befeuchteten Tuch nach. Das ist der Schritt, den fast alle überspringen.
Innenraumreiniger unterscheiden sich vor allem in einem Wert, der selten auf dem Etikett steht: dem pH.
Leicht alkalische Reiniger im Bereich pH 9 bis 11 sind der Standard. Alkalien verseifen Fette, machen sie also wasserlöslich — genau das, was gegen Hautfett am Lenkrad, Handcreme an der Türverkleidung und den Speisefettfilm auf der Konsole nötig ist. Praktisch merkst du das daran, dass ein glänzendes Lenkrad nach einem Durchgang wieder griffig ist statt seifig.
Neutrale Reiniger um pH 7 sind schwächer gegen Fett und dafür verträglicher. Sie sind die richtige Wahl für alles, was eine Beschichtung trägt: Displays, Antireflex-Flächen, beschichtete Klavierlack-Blenden. Der SONAX PROFILINE SensitiveSurface Detailer Innenraumreiniger ist für diese Zone gemacht.
Stark alkalische Reiniger jenseits pH 11 gehören in den Fußraum und auf Gummimatten, nicht aufs Armaturenbrett. Sie können Weichmacher aus dem Kunststoff ziehen, was die Oberfläche über die Jahre spröde macht. Ein sichtbares Warnsignal gibt es nicht, der Schaden zeigt sich erst nach Jahren als feines Rissmuster.
Neben dem pH entscheidet der Lösemittelanteil. Reine Wasserreiniger kommen an frische Verschmutzung gut heran und scheitern an allem, was eingetrocknet ist — Kugelschreiber, Klebereste von Handyhalterungen, Nikotinharz. Produkte mit Lösemittelanteil greifen dort, verlangen aber Zurückhaltung: Was Harz löst, kann auch Weichmacher und bedruckte Skalen angreifen. Teste solche Reiniger an einer verdeckten Stelle, etwa unten an der Türverkleidung, bevor du sie auf ein bedrucktes Bedienfeld bringst.
Für den Alltag heißt das: Ein leicht alkalischer Reiniger deckt 90 Prozent der Flächen ab, und für den Rest brauchst du ein mildes Zweitprodukt. Zwei Flaschen statt einer sind hier die sinnvolle Investition.
Die Darreichungsform entscheidet weniger über das Ergebnis als über deinen Aufwand und deine Kosten pro Anwendung.
Konzentrate sind die Wahl für alle, die mehr als ein Fahrzeug pflegen oder regelmäßig arbeiten. Der Vorteil liegt nicht nur im Preis pro Liter, sondern in der Flexibilität: Dieselbe Flasche liefert dir bei 1:10 einen kräftigen Reiniger für eingetrocknete Flecken und bei 1:50 einen sanften für die Staubrunde. Du brauchst dafür eine Sprühflasche und die Bereitschaft, vor jedem Einsatz kurz anzumischen.
Gebrauchsfertige Reiniger sparen diesen Schritt. Der SONAX XTREME Auto-Innen-Reiniger Innenraumreiniger und der THE FINISHER „InsideUp" Innenraumreiniger sind die typischen Vertreter. Für ein Fahrzeug und zwei bis vier Anwendungen im Jahr ist das die pragmatischere Lösung, weil eine 500-ml-Flasche für mehrere komplette Innenräume reicht und nichts eintrocknet.
Interior Detailer sind die dritte Gruppe und werden oft missverstanden. Sie enthalten wenig Tensid und etwas Pflegeanteil und sind für die Zwischenrunde gedacht — Staub abnehmen, Fingerabdrücke wegwischen, Griffbereiche auffrischen. Der Meguiars Ultimate Interior Detailer Innenraumreiniger gehört hierher. Eine Grundreinigung ersetzen sie nicht, dafür fehlt ihnen die Reinigungskraft.
Der TUGA Chemie Kunststoff-Teufel® Innenraumreiniger liegt zwischen den Welten und ist bei uns der zweitstärkste Umsatzträger dieser Kategorie — kräftig genug für die Grundreinigung und mild genug für regelmäßigen Einsatz.
Ein Innenraumreiniger trifft im Fahrzeug auf mindestens fünf Materialien, und drei davon haben Sonderregeln.
Hartkunststoff ist der unkomplizierteste Fall. Aufsprühen aufs Tuch, wischen, nachtrocknen. Hier funktioniert praktisch jedes Produkt der Kategorie. Eine Einschränkung gibt es: Genarbte Flächen halten den Schmutz in ihren Vertiefungen fest, und ein flaches Tuch fährt darüber hinweg. Wenn nach dem Wischen ein grauer Schleier bleibt, liegt es nicht am Reiniger, sondern an der fehlenden Mechanik — eine weiche Bürste oder ein Pinsel arbeitet den Schaum in die Narbung ein, danach nimmst du ihn mit dem Tuch wieder auf.
Gummi und Weichkunststoff an Dichtungen, Ablagen und Matten vertragen mehr als das Armaturenbrett und brauchen es oft auch, weil sich dort Straßenschmutz einarbeitet. Was sie nicht vertragen, ist häufiges Entfetten ohne anschließende Pflege: Jeder Reinigungsdurchgang zieht Weichmacher, und ohne Rückfettung wird die Türdichtung über die Jahre hart und undicht.
Textilbezüge brauchen Zurückhaltung bei der Feuchtigkeit. Der Reiniger löst den Schmutz an der Oberfläche, und was du nicht wieder aufnimmst, wandert beim Trocknen nach unten und kommt als Rand zurück. Deshalb sparsam auftragen und mit einem trockenen Frotteetuch fest nachdrücken. Für stark verschmutzte Sitze sind die Produkte aus Textil & Polster die bessere Wahl, weil sie mit Schaum statt mit Flüssigkeit arbeiten.
Displays sind der einzige Bereich, in dem ein falsches Produkt bleibenden Schaden anrichtet. Die Antireflex-Schicht ist wenige Mikrometer dick und reagiert auf Alkohol und starke Alkalien. Der THE FINISHER „DisplayExpert" Displayreiniger ist dafür ausgelegt.
Leder bleibt in dieser Kategorie außen vor. Fahrzeugleder trägt eine pigmentierte Deckschicht, die von tensidstarken Reinigern angelöst wird — erkennbar daran, dass das Tuch Farbe annimmt. Dafür gibt es Leder mit eigenen, pH-eingestellten Produkten.
Der Ablauf für einen kompletten Innenraum dauert bei Übung rund 20 Minuten. Beim ersten Mal sind es eher 35, und das ist normal.
Vor dem Reiniger kommt der Sauger. Loser Staub, der feucht wird, lässt sich nicht mehr absaugen — er wird zu Schlamm in den Sitznähten und in den Lüftungsschlitzen. Ein weicher Pinsel treibt den Staub aus den Lamellen heraus, wo ihn der Sauger erreicht.
Dann wird gesprüht, und zwar aufs Tuch. Der Sprühnebel würde sonst auf Display, Lamellen und in die Spalten zwischen den Blenden ziehen, dort eintrocknen und einen hellen Rand hinterlassen. Arbeite von oben nach unten, damit gelöster Schmutz nicht auf bereits saubere Flächen läuft.
Das zweite Tuch nimmt die gelöste Flotte auf. Dieser Schritt entscheidet über das Ergebnis: Was du nicht abnimmst, trocknet als Rückstand ein und bindet innerhalb weniger Tage neuen Staub. Zwei Tücher sind das Minimum, vier sind besser — eines für Reiniger, eines zum Trocknen, eines für die anschließende Pflege und eines nur für Glas.
Zwei Stellen werden fast immer vergessen, und beide sind Griffbereiche. Die Innenseite der Türgriffmulde sammelt Hautfett und Handcreme in einer Menge, die kaum jemand vermutet, weil man dort nicht hinsieht. Und der Gurtband selbst: Er läuft bei jeder Fahrt durch die Hand, verschwindet danach in der Umlenkung und zieht den Schmutz mit hinein. Das Gurtband ziehst du komplett heraus, legst es über ein feuchtes Tuch und ziehst es langsam durch. Danach ausgezogen trocknen lassen — feucht aufgerollt entsteht Stockgeruch.
Bei starkem Nikotinfilm reicht ein Durchgang nicht. Der Film sitzt in der Kunststoffnarbung und auch am Dachhimmel, und dort ist Feuchtigkeit heikel, weil sich der Himmelstoff bei zu viel Nässe vom Träger löst. Zwei milde Durchgänge schlagen einen aggressiven.
Unser Sortiment in dieser Kategorie verteilt sich auf 50 Artikel, und die Gewichtung sagt etwas über den Markt aus. SONAX stellt mit 19 Produkten die größte Gruppe, gefolgt von Meguiar's mit 12. Koch-Chemie, GYEON, CarPro und D-CON teilen sich den Rest.
Der Umsatzführer ist trotzdem ein Koch-Chemie-Produkt. Der Mehrzweckreiniger „Mzr" ist kein reiner Innenraumreiniger, sondern ein Universalkonzentrat, das auch außen und in der Wäsche funktioniert. Genau diese Doppelnutzung erklärt seine Position: Wer ihn für den Innenraum kauft, benutzt ihn danach für die Fußmatten, die Radhäuser und die Einstiege.
Wer statt Universalkonzentrat lieber ein spezialisiertes Produkt möchte, findet mit dem GYEON Q²M InteriorDetailer „Purify Line" Innenraumreiniger ein auf den Innenraum zugeschnittenes Mittel, das ohne Rückstände auftrocknet. Der SONAX CleanStar „Ecocert" Innenraumreiniger ist die Wahl für alle, denen die Ecocert-Zertifizierung der Inhaltsstoffe wichtig ist.
Die Geruchsgruppe umfasst sieben Artikel und funktioniert anders als der Rest. Lufterfrischer wie die Air-Re-Fresher-Reihe von Meguiar's arbeiten über die Lüftung und verteilen Duft im gesamten Innenraum. Geruchsentferner binden dagegen Moleküle chemisch, statt sie zu überdecken. Ehrlich gesagt ist beides Symptombehandlung: Wenn der Geruch aus feuchtem Dämmmaterial unter dem Teppich, aus einem verkeimten Klimaverdampfer oder aus dem Dachhimmel kommt, hält kein Produkt dieser Gruppe länger als ein paar Tage. Die Ursachensuche kostet mehr Zeit und ist die einzige dauerhafte Lösung.
Was das Sortiment bewusst nicht abdeckt, sind Spezialfälle wie Alcantara und Leder. Beide reagieren auf tensidstarke Reiniger, und beide haben deshalb eigene Kategorien mit eigener Chemie.
Welches Produkt zu dir passt, hängt an der Zahl der Fahrzeuge und an der Häufigkeit.
Für ein Fahrzeug mit zwei bis vier Reinigungen im Jahr reicht eine gebrauchsfertige Sprühflasche. Der Preisvorteil eines Konzentrats spielt sich bei dieser Menge nicht ein, und der angemischte Rest steht ungenutzt herum.
Für mehrere Fahrzeuge im Haushalt oder monatliche Pflege ist das Konzentrat die richtige Antwort. Bei mittlerer Verdünnung liefert ein Liter genug Reiniger für rund 40 komplette Innenräume, und du steuerst die Stärke nach Bedarf.
Für den Gebrauchtwagenkauf gilt eine eigene Rechnung. Dort steht einmalig eine Grundreinigung an, die deutlich mehr Produkt verbraucht als jede Folgepflege — bei einem Raucherfahrzeug rechnest du mit dem Drei- bis Vierfachen der üblichen Menge und mit mehreren Durchgängen. Danach fällt der Verbrauch auf Normalniveau. Ein Konzentrat lohnt sich hier auch beim Einzelfahrzeug, einfach weil die Grundreinigung die Menge frisst.
Für Aufbereiter und alle, die täglich arbeiten, kommt zum Konzentrat noch ein mildes Zweitprodukt für empfindliche Flächen dazu. Diese Kombination deckt jedes Fahrzeug ab, das durch die Hände geht, ohne dass du bei einem beschichteten Display raten musst.
Und wenn du direkt weiterdenkst: Nach der Reinigung steht der Schutzschritt an. Die passenden Produkte findest du unter Kunststoffpflege, beide Schritte zusammen unter Innenraumpflege. Den Überblick über den kompletten Innenraum inklusive Textil und Leder gibt Innenraum.
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