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Reparatur-Sets von COLOURLOCK

(3 products)
Die Reparatur-Sets von COLOURLOCK bündeln eine komplette Lederreparatur in einem Karton: wasserbasierter Lederkleber mit reißfestem Spannstoff für Risse ohne Materialverlust, Flüssigleder mit Tönung und Versiegelung für fehlende Substanz, ein eigenes Set für abgegriffene schwarze Lederlenkräder. Werkzeug und Verbrauchsmaterial liegen bei. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis seit 1995, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.

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  • Lederschäden komplett beheben mit den Reparatur-Sets von COLOURLOCK

    Was sind die Reparatur-Sets von COLOURLOCK? Zusammengestellte Lederreparatur-Sets für unterschiedliche Schadensbilder: Risse mit Kleber und Spannstoff von hinten sichern, fehlende Substanz mit Flüssigleder und Tönung wieder aufbauen, abgegriffene Lederlenkräder auffrischen. Werkzeug und Verbrauchsmaterial liegen im Karton. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis seit 1995, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.


    Reparatur-Sets von COLOURLOCK sind vorkonfektionierte Lederreparatur-Sets des Spezialisten, der seit 1995 aus der Lederreparatur kommt und heute zu Koch-Chemie gehört. Jedes Set bildet eine vollständige Schadenskette ab: reinigen, entfetten, den Riss von hinten tragen, Substanz auffüllen, tönen, versiegeln. Der Unterschied zum Einzelkauf liegt nicht in der Bündelung, sondern in den Zwischenschritten, die sonst niemand mitbestellt — samt Werkzeug.

    • Die Kette bricht am übersprungenen Schritt. Wer die Tönung auf ungereinigtes, nicht entfettetes Leder legt, sieht sie nach zwei bis sechs Wochen an den Kanten aufpellen. In den Sets liegt der Entfetter deshalb gleichberechtigt neben dem Reiniger und nicht als Zubehör daneben. Er ist der Schritt, an dem eine Lederreparatur wirklich entschieden wird.
    • Werkzeug im Karton statt auf der Nachkaufliste. Spannstoff, Minipinsel, Schaumspender, Schleifpad, Viskosetücher und Nitrilhandschuhe gehören zum jeweiligen Set. Beim Lenkrad-Set sind das vierzehn Teile mit zusammen 415 ml Chemie. Kein Zwischenstopp beim Sattler-Fachhandel, kein improvisiertes Küchentuch auf der frischen Farbe.
    • Reparatur läuft über Pausen, nicht über Kraft. Der wasserbasierte Kleber ist nach rund zwei Stunden belastbar und nach 48 Stunden endfest, die frische Tönung bekommt ihre Versiegelung erst am nächsten Tag. Heißt für dich: Du planst zwei Termine mit einer Nacht dazwischen, statt einen Nachmittag durchzuziehen.

    Praxistipp von Detailing1: Miss den Schaden, bevor du das Set wählst — und miss nicht nur den Riss, sondern die Fläche drumherum. Ein sauberer Riss bis etwa fünf Zentimeter ohne fehlendes Material ist ein reiner Klebefall: Spannstoff zwei bis drei Zentimeter größer zuschneiden, dünn kleben, fertig. Fehlt an den Risskanten Material oder Farbe, kommen Füllung und Tönung dazu. Der Fehler, der uns am häufigsten begegnet, sitzt aber nicht am Riss, sondern an der Farbfläche: Getönt wird bis zur nächsten Naht, nicht bis zum Rand des Schadens — sonst steht mitten auf der Einstiegswange eines pigmentierten Glattledersitzes eine sichtbare Kante, die vorher nicht da war. Diese Frage erreicht uns fast immer eine Stufe zu spät, wenn die erste Schicht schon liegt.


    Der Karton enthält die Schritte, die man sonst weglässt

    An Lederreparatur scheitert selten das Material. Es scheitert die Reihenfolge — und zwar fast immer an den beiden Schritten, die beim Einzelkauf niemand mitbestellt.

    Der erste ist das Entfetten. Der Entfetter in den Sets ist ein Spezial-Reinigungsbenzin, also ein flüchtiges Lösungsmittel, das tiefliegende Wachse, Silikone und Körperfette aus der Oberfläche holt, ohne die Farbschicht darunter anzulösen. Merkst du daran: Die behandelte Stelle wirkt stumpf und klebt leicht unter dem Finger. Genau dieser matte, leicht griffige Zustand ist die Bedingung dafür, dass Kleber und Tönung überhaupt Halt finden. Auf einem optisch sauberen Lenkrad liegt trotzdem ein Film aus Handfett, der wie eine Trennfolie wirkt.

    Der zweite ist die Versiegelung nach der Farbe. Eine frisch getönte Fläche ist weich und nimmt Jeansabrieb bereitwillig auf. Die Versiegelung legt eine dünne Opferschicht darüber, die Reibung und Farbübertragung abfängt, bevor sie an die neue Pigmentschicht kommen. Ohne diesen Abschluss verliert die Reparatur genau dort zuerst, wo du sie gemacht hast.

    Die Gebindegrößen folgen derselben Logik: Sie sind auf einen Job zugeschnitten, nicht auf einen Vorrat. Zwanzig Gramm Lederkleber reichen für mehrere Risse an Wange und Lehne, die 100-ml-Flaschen im Lenkrad-Set decken ein Lenkrad mit Reserve ab. Aus unserem Alltag mit Reparatur-Anfragen können wir das klar sagen: Rückläufer sind fast nie Materialfehler. Es sind ausgelassene Zwischenschritte, und die stehen bei einem Set nicht zur Auswahl.

    Was fehlt, entscheidet über das Set: Halt, Substanz oder Farbe

    Welches Set du brauchst, entscheidet nicht dein Fahrzeug und nicht das Baujahr, sondern die Frage, was am Leder tatsächlich fehlt: Faserzusammenhalt, Material oder nur Farbe an der Oberfläche.

    Fehlt der Zusammenhalt, ist das COLOURLOCK "Leather Glue Repair Set" der Einstieg. Wasserbasierter Lederkleber im 20-Gramm-Gebinde, ein reißfester Spannstoff zum Hinterkleben und zwei feine Minipinsel — mehr braucht ein Riss ohne Materialverlust nicht.

    Der Kleber arbeitet als Polymer-Dispersion auf Wasserbasis: Beim Trocknen verhaken sich die Polymerketten mechanisch mit den offenen Lederfasern und dem Gewebe darunter. Praktisch heißt das, die Klebestelle bleibt gummi-elastisch und dehnt sich beim Einsteigen mit, statt an ihrer eigenen Kante aufzureißen. Geruchsneutral ist sie obendrein, weil nur Wasser verdunstet und keine Lösemittel tagelang im Innenraum hängen.

    Fehlt Material, übernimmt das COLOURLOCK "Complete Leather Repair Set". Es bündelt Reiniger und Entfetter für die Vorbereitung, flexibles Flüssigleder zum Spachteln der Risse, die Lederfarbe Leather Fresh zum Auftönen, das Leather Shield als Versiegelung und den Leder Protector zur Konditionierung älterer Leder. Das ist die vollständige Kette von der schmutzigen Sitzwange bis zur geschützten Fläche, und es ist die einzige Zusammenstellung hier, die Struktur und Farbe in einem Durchgang abdeckt.

    Fehlt nur Farbe an einer stark beriebenen Fläche, ist das COLOURLOCK "Leather Steering Wheel" Set der passendere Zuschnitt. Vierzehn Teile für schwarze Lenkräder aus oberflächengefärbtem Glattleder: milder Reiniger, Entfetter, Tönung, Versiegelung, ein Rückfetter für die Substanz, dazu Schaumspender, Schleifpad, Applikationsschwämme und Viskosetücher. Der Verschleiß sitzt bei fast jedem Lenkrad an denselben Stellen: den Griffzonen auf zehn und zwei Uhr.

    Und wenn gar nichts fehlt, sondern die Deckschicht nur oberflächlich verletzt ist, gehört der Fall eine Stufe tiefer: Ein Kratzer, der sich mit dem Fingernagel nicht ertasten lässt, ist ein Fall für den Leder-Kratzer-Entferner und nicht für ein Reparatur-Set.

    Werkzeug entscheidet öfter als Chemie

    Die auffälligste Zutat in einem Reparatur-Set ist nicht die Flasche, sondern das Tuch. Mit dem falschen Werkzeug scheitert auch die richtige Chemie.

    Das Viskosetuch ist so ein Fall. Mikrofasertücher aus der Lackaufbereitung sind für harte Oberflächen gebaut und ziehen feine Schleifspuren in die weiche Deckschicht des Leders — sichtbar wird das erst im Streiflicht, wenn die Sonne flach über die Sitzfläche läuft. Das beiliegende Viskosetuch nimmt Reiniger und Schmutz auf, ohne zu schmirgeln. In unseren Rückfragen zu fleckig gewordenen Reparaturen taucht das Mikrofasertuch mit auffälliger Regelmäßigkeit auf.

    Der Schaumspender ist der zweite unterschätzte Teil. Leder verträgt Reiniger, es verträgt nur kein Wasser in Menge. Als Schaum aufgetragen bleibt die Flüssigkeit an der Oberfläche stehen, arbeitet dort dreißig bis sechzig Sekunden und wird abgenommen, bevor sie in die Faser zieht. Übersetzt: Du reinigst die Zurichtung und nicht das Leder darunter, und die Trockenpause danach bleibt kurz.

    Beim Rest ist die Logik dieselbe. Der Spannstoff verteilt die Zugkraft eines Risses über mehrere Zentimeter, statt sie auf eine millimeterschmale Klebefuge zu konzentrieren. Die Minipinsel dosieren den Kleber zwischen Gewebe und Lederrückseite, statt einen Tropfen von oben in den Riss zu kippen.

    Der Applikationsschwamm tupft die Farbe auf, weil Streichen bei einer wasserbasierten Tönung sofort Wischspuren hinterlässt. Das Schleifpad mattiert die Fläche an, damit die Farbe greift. Und die Nitrilhandschuhe sind kein Sicherheitszubehör: Sie verhindern, dass du das gerade entfettete Leder mit den eigenen Fingern wieder einfettest.

    Reparieren ist Wartezeit, nicht Arbeitszeit

    Die aktive Arbeit an einer Sitzwange dauert gut eine Stunde. Bis das Ergebnis wirklich belastbar ist, vergehen zwei Tage — und dazwischen passiert nichts, was du beschleunigen könntest.

    Die Klebephase ist getaktet. Kleber dünn auftragen, zwei bis fünf Minuten ablüften lassen, bis er klebrig anzieht, dann die Risskanten fünfzehn bis dreißig Minuten unter gleichmäßigem Druck auf den Spannstoff pressen. Eine Wäscheklammer oder ein kleiner Sandsack reicht dafür. Erste Belastbarkeit nach rund zwei Stunden, volle Endfestigkeit nach 48 Stunden. Gearbeitet wird zwischen 15 und 25 Grad: Frost zerstört die Emulsion, Hitze über 30 Grad zieht den Kleber zu, bevor er in die Faser gefunden hat.

    Die Farbphase läuft in Schichten. Zwei bis vier dünne Aufträge, jeder einzelne mit warmer Luft getrocknet, bis das Wasser ausgetrieben ist — erst dadurch verbindet sich die Tönung mit der Pore. Die Versiegelung kommt frühestens nach 24 Stunden darauf, idealerweise am nächsten Tag. Wer sie zu früh aufträgt, schließt Restfeuchte unter dem Film ein.

    Ein Punkt, der beim ersten Mal irritiert und dazugehört: Nach dem ersten Auftrag Flüssigleder sieht die Stelle schlechter aus als vorher. Die Masse sackt beim Trocknen zusammen, der Riss zeichnet sich wieder ab. Das ist kein Anwendungsfehler, sondern der Grund, warum zwei bis drei dünne Durchgänge eingeplant werden statt einem dicken. Wer an dieser Stelle nachlegt und die Trockenzeit dazwischen einhält, bekommt eine plane Fläche. Wer stattdessen dicker aufträgt, bekommt eine Kruste, die bei der nächsten Bewegung bricht.

    Ein Set kauft Material, keine Narbenstruktur

    Reparatur-Sets sind für den Normalfall gebaut: pigmentiertes Glattleder, überschaubarer Schaden, Werksfarbton Schwarz. Außerhalb dieses Rahmens werden die Grenzen schnell hart.

    Die erste Grenze ist die Oberfläche selbst. Eine gespachtelte Stelle ist glatt, das Leder ringsum ist genarbt — im Streiflicht bleibt dieser Unterschied sichtbar, auch wenn Farbe und Glanzgrad exakt passen. Wir haben das in Nordhorn auf einem Reststück pigmentiertem Glattleder nachgestellt: Frontal betrachtet findet man die reparierte Stelle nicht, im flachen Sonnenlicht liegt sie als glatter Fleck in der Narbung. Die Narbe wieder aufzubringen ist Smart-Repair-Handwerk mit Abformung und Prägung und gehört nicht zum Inhalt dieser Sets.

    Die zweite Grenze ist die Farbe, und sie ist der häufigste Anlass für Rückfragen bei uns. Die Sets kommen im Werkston Schwarz. Ein Leder, das jahrelang in der Sonne stand, trägt aber nicht mehr den Ton, mit dem es das Werk verlassen hat — Schwarz zieht ins Graue, Braun ins Rötliche.

    Wer einen Sonderfarbton braucht oder eine zweifarbige Ausstattung fährt, kombiniert besser aus dem Einzelsortiment unter Färben & Finish; für viele Fahrzeugmodelle mischt COLOURLOCK nach eingeschicktem Ledermuster nach. Nach Foto zu bestellen funktioniert bei Farbe nicht.

    Die dritte Grenze ist das Substrat. Das Komplettset ist auf pigmentiertes Glattleder mit geschlossener Deckschicht kalibriert — Anilinleder, Nubuk, Rauleder, Alcantara und kunststoffbeschichtete Spaltleder bleiben außen vor, weil offene Poren Reiniger und Farbe aufsaugen und fleckig verkleben. Beim Kleber ist die Lage entspannter: Er darf auf Anilin- und Rauleder, dort aber ausschließlich sparsam auf der Rückseite, sonst dunkelt die Stelle nach oder der Flor verklumpt.

    Die vierte Grenze ist die Belastung. Auf Vielfahrer-Lenkrädern und Sportsitzwangen reibt sich eine wasserbasierte Tönung nach zwölf bis 24 Monaten wieder ab — Physik der Scherbelastung, kein Mangel. Und wo die Faser beim Biegen bricht, der Schaumkern freiliegt oder eine tragende Naht aufgegangen ist, hilft kein Karton mehr: Dann ist der Sattler die ehrliche Antwort. Universal-Reparaturpasten mit Mischfarben aus dem Baumarktregal lösen übrigens keine dieser Grenzen, sie verschieben sie nur an eine kleinere Fläche.

    Welches Reparatur-Set dein Schaden verlangt

    Der schnellste Weg zur Entscheidung führt über zwei Fragen: Ist das Leder auf, und fehlt an den Kanten etwas?

    Ist das Leder auf, fehlt aber nichts, reicht das COLOURLOCK "Leather Glue Repair Set" — hinterkleben, pressen, aushärten lassen. Fehlt an den Risskanten Material oder Farbe, gehört der Fall ins COLOURLOCK "Complete Leather Repair Set", weil Füllung und Tönung dann zwingend dazu kommen. Ist das Leder gar nicht verletzt, sondern nur blank und farblos abgegriffen, und sitzt der Schaden an einem schwarzen Lederlenkrad, ist das COLOURLOCK "Leather Steering Wheel" Set der genauere Zuschnitt.

    Was danach kommt, ist Nachkauf, kein neues Set. Kleber und Füllmasse gehen zuerst zur Neige, das Werkzeug bleibt dir. Beides gibt es einzeln: Lederkleber & Nahtreparatur für Hinterklebungen und punktgenaue Fixierungen, Füllstoffe & Spachtel für Risse, Löcher und Oberflächenbrüche. Der Entfetter ist der dritte Kandidat für den Nachschub, weil er bei sorgfältiger Arbeit schneller leer ist, als man denkt.

    Wer tiefer ins Einzelsortiment einsteigt, findet Vorbehandlung, Kleber und Füllstoffe gesammelt unter Reparatur von COLOURLOCK. Alle übrigen Zusammenstellungen der Marke liegen eine Ebene höher: Zurück zu Sets von COLOURLOCK.

    Und der Satz, der über jeder Lederreparatur steht: Ob man deine Reparatur später sieht oder suchen muss, entscheidet nicht das Set, sondern die Schichtdicke und die Pausen dazwischen. Zwei dünne Aufträge mit Trockenzeit schlagen jede Reparatur, die an einem Nachmittag fertig sein soll — und genau deshalb liegt in diesen Kartons mehr Wartezeit als Arbeit.

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